Wanderung: Von Freiburg nach Himmelreich - Seite 4


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An mehreren Stellen entlang des Weges wachsen Tollkirschen.

Sie stehen zur zeit in voller Blüte.

Diese Blüten sind jedoch in unauffälligem Rotbraun gehalten und hängen unter den Blättern.

Die Bienen finden die Blüten trotzdem und laben sich am Nektar der Giftpflanzen. Ob der Honig dadurch giftig wird, weiss ich nicht. Aber ich glaube, es gibt insgesamt so wenige Tollkirschen, dass es sich bei den Beimischungen im Honig bestenfalls um homöopathische Dosen handelt.

Schliesslich erreiche ich St. Ottilien.

Ursprünglich ist St. Ottilien ein Wallfahrtsort mit Stationenweg aus dem Tal und Kapelle hier oben.

Inzwischen stellt St. Ottilien aber in erster Linie ein Ausflugsziel dar, mit einem Restaurant und Biergarten.

Hinter dem Restaurant geht es steil in den Berg hinein.

Am Anfang des Bergpfades steht eine Reihe schöner Pflanzen.

Besonders auffällig sind die grossen Braunellen.

Anders als ihre bodennahen Schwestern, die kleinen Braunellen, wachsen die grossen Braunnellen auf richtigen Stengeln ind ie Höhe.

Typisch für beide Braunellen-Arten ist, dass immer nur ein paar Blüten auf einmal blühen, sodass die Kolben der Blütenstände immer etwas kahl aussehen.

Hier sehe ich auch Ehrenpreis-Pflanzen.

Sie haben sehr kleine, hellblaue Blüten.

Ein Stück weiter oben entdecke ich Pfennigkraut.

Zwar sieht es auf den ersten Blick mit seinen fünf gelben Blütenblättern ziemlich gewöhnlich aus. Aber bei genauerem Hinsehen kann man feststellen, dass es mit anderen Gelblühern nicht viel gemeinsam hat, was die Blätter und die Wuchsform angeht.

Das Pfennigkraut ist auch recht selten und gehört zur kleinen Familie der Myrsinengewächse.

Sein bekanntester Verwandter ist der Gilbweiderich, denn man manchmal an Gewässern antrifft, der aber ziemlich anders aussieht, weil er hoch wächst und rispenartige Blüten hat.

Der Weg ist schmal und führt ein Stück weit recht steil bergauf.
An der Böschung wachsen Wald-Erdbeeren, die verführerisch rot leuchten.

Sie schmecken auch so gut wie sie aussehen.

Bald komme ich zur St. Wendelins-Kapelle.

Das ist eine winzige Kapelle mitten im Wald.

Der Weg ist hier übrigens schon wieder eben und breit, ganz ähnlich wie auf dem ersten Wegstück.

Nach der Kapelle führt der Weg vorwiegend bergab, was auch Sinn macht, denn letztlich will ich ja in Dreisamtal.

Irgendwann treffe ich auf rote Lichtnelken.

Sie zeigen mir, dass ich endgültig in der Schwarzwaldregion agnekommen bin und die Rheinebene hinter mir gelassen habe.

Rote Lichtnelken wachsen hier in der Gegend nämlich nur in den Bergen. Im Flachland findet man hingegen die weisse Lichtnelke.

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