Wanderung: Von Breisach nach Gottenheim - Seite 3


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Die Lava ragt beeindruckend in die Höhe und man geht direkt unter ihr entlang.

Nur wenige Stellen am Kaiserstuhl zeigen so deutlich, dass dieses kleine Gebirge vulkanischen Ursprungs ist.

Der Natternkopf steht hier fast mannshoch, also deutlich höher als er sonst so wächst.

Das macht auch deutlich, wie fruchtbar dieser Südzipfel des Kaiserstuhls ist.

Weiter geht es bergauf.

Für eine kleine Weile folgen wir dem Wanderweg "Vulkanfelsgarten Winklerberg", doch nicht mehr lange.

Schon beim nächsten Abzweig verlassen wir den beschilderten Wanderweg.

Der Weg schlängelt sich links durch die Reben, aber wir steigen den gepflasterten Weg direkt nach oben.

In einer Mauerritze sehe ich eine Mauerraute, das ist eine kleine Farnart.
Auch das Färberwaid wächst hier an vielen Stellen.

Die Blüten, und später die Früchte, hängen tropfenartig nach unten, daran kann man das Färberwaid erkennen.

Früher färbten die Bauern und einfachen Leute ihre Kleider blau mit diesem Farbstoff.

An einer Weinbergböschung schmiegt sich ein blühender Holunder an den Hang.

Man kann ihn schon von weitem riechen.

An vielen Stellen erfüllen die Holunderblüten die Luft mit ihrem Duft.

Nach dem steilen Anstieg wenden wir uns nach rechts in Richtung Ihringen.
Schon bald kommt man auf die andere Seite des Berghangs und kann den Schwarzwald sehen.
Der Blick nach links zeigt den Kaiserstuhl mit seinen Weinreben und Terassen.

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