Wanderung: Von Breisach nach Gottenheim - 14,8 km


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Kaiserstuhl Diese Wanderung ist die erste Etappe der von mir geplanten mehrtägigen Wanderung von Breisach am Rhein bis zum Schluchsee im Schwarzwald.

Die hier vorgestellte erste Etappe führt über die südlichen Ausläufer des Kaiserstuhls, durch einen Auwald und immer wieder auch über die Felder der Rheinebene.

An warmen Tagen kann es vor allem im Kaiserstuhl sehr warm werden. Darum braucht man eine schützende Mütze und reichlich Trinkwasser.

Infos über die gesamte Tour gibt es unter:

Infos über diese 1. Etappe finden Sie unter:

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Am Breisacher Bahnhof beginnt meine Wanderung.

Es ist noch früh am Morgen, denn es soll ein sehr heisser Tag werden und daher will ich so weit wie möglich in den kühlen Morgenstunden kommen.

Vom Bahnhof aus geht es erst ein Stückchen an den Bahnschienen entlang.

Dann folge ich halblinks dem Verlauf der Strasse.

Hier komme ich an einigen Gewerbebauten vorbei, aber auch an viel Grünflächen.

An einer Böschung blüht die violette Luzerne.

In dieser ausgewachsenen Form ist sie als Viehfutter beliebt.

Als Keimling nennt man sie Alfalfa und isst sie als Gesundnahrung für Menschen.

Auch Rosen blühen schon am Wegesrand.

Nach dem langen Winter ist der Sommer sehr schnell gekommen.

Ich staune, wie schnell die Pflanzen die verlorenen Kältewochen nachgeholt haben.

Hinter dem Gewerbegebiet erhasche ich den ersten Blick auf den Kaiserstuhl.
Um zum Kaiserstuhl zu gelangen, muss ich ein Stück auf dem Fahrradweg in Richtung Ihringen gehen.
Unterwegs sehe ich einige gut entwickelte Brennesseln.

Auch wenn sie ein mitunter lästiges Allerwelts-Unkraut sind, sollte man sich immer mal wieder daran erinnern, dass sie auch eine wertvolle Heilpflanze sind.

Eine Karde wächst in der Nähe und schickt sich an hochzustengeln, das heisst, sie bildet allmählich den langen Stengel, der später die stacheligen Blüten tragen wird.
Auch eine Menge Klettenlabkraut wächst an diesem Weg.

Das Klettenlabkraut ist übrigens verwandt mit dem Waldmeister. Sie haben auch beide quirlförmige Blätter.

Die Blätter vom Klettenlabkraut sind jedoch deutlich kleiner und insgesamt wächst die Pflanze eher wirr durcheinander, wohingegen der Waldmeister eher ordentlich aufrecht wächst.

Manchmal kann man auch den typischen Duft des Waldmeisters erschnuppern.

Hinter dem geraden Radweg komme ich zu einem Picknickplatz an einem kleinen See.

Dieser Picknickplatz ist noch ziemlich neu. Bislang war der See stark umwachsen, sodass man ihn kaum wahrgenommen hat.

Danach geht es noch wenige hundert Meter auf dem Radweg in Richtung Ihringen, aber nur bis zu einer Brücke.
An der Brücke steht ein Walnussbaum, dessen ledrige Blätter inzwischen fast ihre volle Grösse erreicht haben.

Wenn man genau hinschaut, sieht man auch schon ganz kleine, grüne Früchte.

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