Radtour: Am Rhein von Breisach nach Darmstadt und am Main entlang

Tag 3: Von Speyer nach Darmstadt - 100 km

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Am dritten Morgen geht es zunächst wieder über angenehme Wege am Damm entlang.

Hier ist das Radeln die reinste Wonne.

Bei Altrip komme ich zur Fähre nach Mannheim.

Sie fährt direkt zu einem Grosskraftwerk.

Das ist mir ein wenig unheimlich, so ein riesiges Kraftwerk.

Aber die Fahrt mit der Fähre macht mir Freude, weil ich so gerne mit der Fähre fahre.

Hinter dem Kraftwerk geht es zunächst für ein paar Kilometer durch einen Park bei Neckarsau.

Für eine Grossstadt ist das eigentlich ganz angenehm.

Nach dem Park komme ich zur Innenstadt von Mannheim.

Ein dreieckiges Hochhaus ragt in die Höhe.

Das Zentrum von Mannheim ist ein langgezogenes Schloss.

Danach kommt man in die quadratische Innenstadt, die anstelle von Strassennamen Nummern und Buchstaben hat. Hier ist alles wie ein Schachbrett organisiert.

Auch wenn dieses Schachbrett auf der Karte so aufgeräumt wirkt, ist es in Echt doch sehr trubelig. Diese City gefällt mir gar nicht, es ist viel los und zieht sich ziemlich in die Länge.

Nach der Innenstadt wird es wieder ruhiger.

Am Fluss entlang geht es in Richtung Lampertheim.

Ich bin froh, dass ich die Mannheimer City hinter mir habe.

Zuerst fahre ich am Neckar entlang, dann komme ich zum Rhein.

Auf der anderen Rheinseite sieht man bizarre Industriegebäude. Das ist wohl Ludwigshafen mit dem riesigen BASF-Gelände.

Endlich bin ich wieder auf dem Lande.

Hier treffe ich auf einen Radler, der sehr schwer bepackt ist.

Zuerst erzählt er etwas von einer mittelweiten Tour, die er unternimmt. Diese mittelweite Tour entpuppt sich als Fahrt von Basel nach Rotterdamm und zurück mit Fahrrad und Zelt.

Jetzt ist er auf dem Rückweg und hat nur noch ein bis zwei Tagesreisen vor sich.

Das Ganze soll eine Vorbereitung für eine Weltumrundung sein, die er in zwei Jahren plant, wenn er sechzig wird.

Angesichts dieser Strecken kann ich nur staunen.

Bald erreiche ich Lampertheim.

Damit verlasse ich den Rhein-Radweg und folge nun der Bergstrasse, die mich bis nach Darmstadt bringen soll.

Hinter Lampertheim komme ich zum Ortsteil Neuschloss.

Ob dieses Gebäude das neue Schloss sein soll?

Hinter Lamperheim geht es kerzengerade durch einen Wald nach Lorsch.

Leider ist der Strassenbelag sandiger Waldboden, obwohl die Strecke "Strasse" heisst.

Aber es fährt sich trotzdem ganz passabel und ich komme gut voran.

Dann komme ich zur Bergstrasse.

Die kleinen Berge, die teilweise von Burgen gekrönt sind, sehen sehr romantisch aus.

Doch einen Grossteil der Strecke finde ich ziemlich grausig, weil man von einem Ort zum nächsten kommt und ständig hin und her geschickt wird.

Ich folge dem Hauptstrang des Radweges R8, doch das ist wohl ein Fehler.

Nur wenige Streckenabschnitte sehen so ruhig aus wie dieser hier.

Meistens geht es durch verkehrsreiche Orte, unsinnig rauf und runter und entlang viel befahrener Strassen.

Erst später erfahre ich, dass es wohl angenehmer ist, wenn man einfach an der B3 fährt, denn dort ist zwischen den Orten wenigstens überall ein Radweg. Aber die ständigen Ortsdurchfahrten hat man wohl trotzdem.

Schliesslich erreiche ich mein Elternhaus und bin sehr froh, dass ich die Reise mit dem Fahrrad geschafft habe.

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